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Sperrmüll

Sperrmüll auf Dachböden und in Kellerräumen

Dachböden sowie allgemeine Kellerräume und -gänge sind keine Abstellplätze für Möbel oder gar Unrat.

Dachböden sowie allgemeine Kellerräume und -gänge sind keine Abstellplätze für Möbel oder gar Unrat. Diese Räume müssen frei bleiben, damit z.B. die regelmäßige Reinigung gewährleistet ist. Wer will schon das Sperrgut des Nachbarn hin- und herzuräumen. Viel bedeutender ist aber, dass dort abgestellte Gegenstände und Sperrgut die Brandgefahr erheblich erhöhen.
Das gilt natürlich auch für Mieter, die ausziehen und dann allerlei alten Krempel „vergessen“ haben. Dann ist anschließend der Ärger groß und es entstehen hohe Kosten für die Entsorgung.
Sogar Gerichte haben sich bereits mit dieser Thematik befasst. So gilt das Verhalten, sich zu Lasten der Allgemeinheit seines Sperrmülls zu entledigen bereits als „sozialtypisches Verhalten“. Verschiedene Gerichte sehen die Kosten der Sperrmüllabfuhr „als umlagefähig im Sinne der Ziffer 8 der Anlage 3 zu § 27  Abs. 1 der Zweiten Berechnungsverordnung“. D.h., sie können als Betriebskosten mit auf die Mieter umgelegt werden.

Feuchtigkeitsschäden – richtiges Lüften & Heizen

Feuchtigkeitsschäden – Richtiges Lüften & Heizen

Gesundes Raumklima garantiert trockene Wände – Schimmelpilz vermeiden

1. Auch im Herbst und Frühjahr sollten (bei Anwesenheit) folgende Temperaturen eingehalten werden: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20 Grad Celsius, im Bad 21 Grad Celsius, nachts im Schlafzimmer 14 Grad Celsius. Als Faustregel gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.

2. Die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz ausstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer, als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.

3. Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten.

4. Nicht vom Wohnzimmer das Schlafzimmer mitheizen. Das „Überschlagenlassen“ des nicht geheizten Schlafzimmers führt nur warme, das heißt feuchte Luft ins Schlafzimmer; diese schlägt dort in Feuchtigkeit nieder.

5. Richtiges Lüften bedeutet: Die Fenster kurzzeitig (5 Minuten reichen oft schon aus) ganz öffnen (Stoßlüften). Kippstellung ist wirkungslos und verschwendet Heizenergie.

6. Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen.

7. Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wie viel Wind weht.

8. Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reicht in der Regel 15 Minuten Stoßlüftung aus.

9. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden.

10. Einmal täglich lüften genügt nicht. Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Abends einen kompletten Luftwechsel inklusive Schlafzimmer vornehmen.

11. Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern nach draußen lüften.

12. Bei innenliegendem Bad ohne Fenster auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) lüften. Die anderen Türen geschlossen halten. Besonders nach dem Baden oder Duschen soll sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilen.

13. Große Mengen Wasserdampf (z.B. durch Kochen) möglichst sofort nach draußen ablüften. Auch hier durch Schließen der Zimmertüren verhindern, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt.

14. Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten.

15. Nach dem Bügeln lüften.

16. Auch bei Regenwetter lüften. Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trotzdem trockener als die warme Zimmerluft.

17. Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig.

18. Bei Abwesenheit über Tage ist natürlich auch das Lüften tagsüber nicht möglich, aber auch nicht nötig! Hier reicht es, morgens und abends richtig zu lüften.

19. Bei neuen, besonders dichten Isolierglasfenstern häufiger lüften als früher. Auch dann spart man im Vergleich zum alten Fenster Heizenergie.

20. Große Schränke sollten nicht zu dicht an kritische Wände angerückt werden. Aber: Zwei bis vier Zentimeter Abstand müssen reichen.

Luft vertreibt Wasserdampf

Gesundes Raumklima garantiert trockene Wände

Ausreichende Lüftung ist eine notwendige Voraussetzung für hygienisches Raumklima. Als Richtwert gilt ein Mindestfrischluftbedarf von 30 Kubikmetern pro Person und Stunde. Um dies zu gewährleisten, muss bei normal großen Zimmern die Raumluft alle ein bis zwei Stunden komplett ausgetauscht werden.
Dabei empfiehlt sich bei kalten Außentemperaturen die intensive Quer- und Stoßlüftung, um einen raschen Luftwechsel mit möglichst geringem Wärmeverlust zu erzielen.
Durch Lüften wird darüber hinaus ein Übermaß an Luftfeuchtigkeit abgeführt. Jeder Mensch stößt mit seiner Atemluft Wasserdampf aus. Durch Kochen, Baden, Duschen, Waschen und Zimmerpflanzen kommt ein vielfaches hinzu.
Wird nicht regelmäßig gelüftet, so kann es zu Feuchtigkeitsschäden an den Wänden kommen, da sich der Wasserdampf aufgrund der geringeren Oberflächentemperatur an den inneren Wandoberflächen niederschlägt. Bei den heutigen dichtschließenden Fenstern und Türen ist gerade in der kalten Jahreszeit ein gezieltes Lüften unerlässlich.
Die Luftfeuchtigkeit in einem warmen Raum wird durch Zufuhr kalter, trockener Außenluft gesenkt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Frischluft erwärmt wird. Das perfekte Zusammenspiel von ausreichendem Heizen und richtigem Lüften garantiert gesundes Raumklima und trockene Wände.

Die Wirkung der natürlichen Lüftung
Fensterstellung
Lüftungsart
Ungefähre Dauer einer Lüftung für einen Luftwechsel
luft1 Fenster und gegenüberliegendes Fenster/Tür ganz offen (Querlüftung) 2 bis 4 Minuten
luft2 Fenster ganz offen
(Stoßlüftung)
4 bis 10 Minuten
luft3 Fenster halb offen 8 bis 15 Minuten
luft4 Fenster gekippt (keine Rollladen) 30 bis 75 Minuten
luft5 Fenster gekippt
Rollladen zu
45 bis 120 Minuten
Ein Luftwechsel mit weitgehendem Austausch der verbrauchten Raumluft gegen frische Außenluft sollte vor allem bei kühlen Außentemperaturen möglichst schnell erfolgen. Quer- und Stoßlüftung sorgen für einen raschen Luftaustausch und helfen damit, Heizenergie zu sparen.

Schimmelpilz vermeiden

Schimmelpilz in der Wohnung ist gesundheitsschädlich, das beweisen neuste Forschungen. Dass Schimmelpilz nicht etwa vorwiegend in alten Häusern auftritt, sondern vor allem in hochgedämmten neuen Gebäuden, muss nicht verwundern: Luftfeuchtigkeit zusammen mit kühlen Temperaturen fördern die Schimmelpilz-Bildung. In gut gedämmten Häusern muss besonders auf Luftaustausch geachtet werden, und wo Möbel oder ähnliches die Wände verstellen, dass sie sich nicht erwärmen können, entsteht konsequenterweise Schimmelpilz.

Warme Luft steigt immer nach oben. Sie bestreicht die Innenwände und erwärmt sie – wo das möglich ist. Wird der Kreislauf von aufsteigender Warmluft und abfallender abgekühlter Luft unterbrochen, werden die Wände kühl und bleiben unbelüftet. Ideale Voraussetzung zur Bildung von Schimmelpilz.
Schauen Sie sich einmal an, wo Sie Ihre Möbel stehen haben: Große Schränke an der Wand, die Luft steigt vor dem Schrank auf statt hinter ihm – Schimmelpilzgefahr. Dichte Vorhänge vor den Fenstern, von der Decke bis zum Boden: Schimmelpilzgefahr! Große Bilder und Spiegel ohne Abstand direkt an der Wand: Schimmelpilzgefahr!
Wenn Sie bei der Bestandsaufnahme solche „Angriffsstellen“ für den Schimmelpilz gefunden haben, können Sie diese leicht beseitigen:
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  • Rücken Sie die Schränke 5 cm von der Wand ab. Sessel und Sofas sogar 10 cm.
  • Bei Einbauschränken müssen im Sockelbereich und oben Lüftungsschlitze eingeschnitten werden, auch an der Wandseite.
  • Wandverkleidungen müssen hinterlüftet sein – auch hier oben und unten mindestens 1 cm Lüftungsöffnungen schaffen.
  • Große Bilder müssen Abstandshalter haben.
  • Bettkästen brauchen eine Unterlüftung, sonst schimmeln auch die Matratzen. Nachträglich kann man seitliche Schlitze oder Luftlöcher anbringen.
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Sicherheitsschloss & Co

Sicherheitsschloss & Co

Die Rechtslage beim Anbringen

Der Mieter einer Wohnung hat keinen Rechtsanspruch darauf, dass z.B. die Haus- bzw. Wohnungstür eine bestimmte Dicke hat, die Schlösser einbruchsicher sind. Solche und andere Sicherheitsmaßnahmen sind nicht vorgeschrieben und der Vermieter muss grundsätzlich nur eine abschließbare Wohnung zur Verfügung stellen.

Installiert der Vermieter dennoch solche „Extras“ kann er die Kosten für mechanische Sicherheitseinrichtungen in der Regel als Wohnwertverbesserung und damit als Modernisierung an den Mieter weiterberechnen.

Will der Mieter sich solche Einrichtungen auf eigene Kosten installieren lassen, kann der Vermieter ihm diesen Wunsch im Hinblick auf eine „Veränderung der Mietsache“ verweigern. Handelt der Mieter ohne Einverständnis des Vermieters können beim Auszug dadurch Kosten entstehen, dass der alte Zustand wiederhergestellt werden muss.

Wartung & Pflege von Kunststofffenstern

Wartung & Pflege von Kunststofffenstern

Reinigung

Die regelmäßige Reinigung aller in Kunststoff gefassten Fensterteile sollte nicht mit scheuernden oder ätzenden Reinigungsmitteln erfolgen. Benutzen Sie am besten handelsüblichen Kunststoffreiniger oder Neutralseife. Eine turnusgemäße Säuberung verhindert, dass sich die durch statische Ladungen absetzenden Schmutzpartikel verhärten und Schließlich einen „Graufilm“ auf den weißen Kunststoffprofilen hinterlassen.

Dichtungen

Die Funktion der Fenster hängt auch von der Pflege der eingelegten Dichtungen ab. Neben der Reinigung in zuvor genannter Weise sollten die Dichtungen ca. 1 x jährlich mit Talkum oder speziellen Gummipflegemitteln behandelt werden, um die langjährige Geschmeidigkeit zu erhalten. Tipp: Verwenden Sie Pflegemittel, die in vielfacher Form z.B. bei der Kfz-Pflege für Scheibendichtungen eingesetzt werden.

Fetten und Ölen

Alle metallisch bewegten Teile in den Öffnungsflügeln sollten ebenfalls 1 x jährlich geölt bzw. gefettet werden, um die Leichtgängigkeit der Schiebegestänge, Riegel, Zapfen und Beschläge zu erhalten. Die „gleitende“ Führung der Gestänge ist oftmals auch Garantie für festen Verschluss der Verriegelungen ohne Verkantungen. Schwer bewegliche Beschläge reißen leicht ab oder verbiegen sich bei erhöhtem Kraftaufwand.

Tipp: Flüssiges oder halbflüssiges Sprühfett (säurefrei), wie es z.B. für Kettenantriebe bei Motorrädern oder speziell für Schlösser in Sprühdosen angeboten wird.

Handwerker-Notdienst

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Für die Zeiten, in denen unser Büro nicht besetzt ist:

Bauverein Sprockhövel eG –
Eickersiepen 8a – 45549 Sprockhövel

Tel. (02324) 681 27 – 0
Wenn Büro nicht besetzt:
–  Stand März  2011  –

Bitte beachten Sie, dass der Notdienst nur für die Zeiten eingerichtet wurde, in denen unser Büro nicht besetzt ist. Während unserer Geschäftszeiten (Mo, Di + Do 7.30 bis 12.30 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr; Mi + Fr 7.30 bis 12.30 Uhr) bitten wir Sie, Reparaturen unbedingt bei uns zu melden. Während der Pausen können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

Sollten Sie den Notdienst in Anspruch genommen haben, bitten wir darum, uns umgehend davon in Kenntnis zu setzen (evtl. durch Hinterlassen einer Mitteilung auf dem
Anrufbeantworter).

Elektrik
Marc & Annegret Stoltenberg GbR, Mittelstr. 37, 45549 Sprockhövel
Tel. (02339) 2271 Bitte länger schellen lassen, da Anrufweiterschaltung!!!!!

Heizung/Sanitär/Verstopfung
Kreuzburg GmbH, Wittener Str. 206, 45549 Sprockhövel
Tel. (02339) 912737 Bitte länger schellen lassen, da Anrufweiterschaltung!!!!!

Kabel/Satellit
Arnd Kalhöfer, Hombergstr. 33s, 45549 Sprockhövel
Tel. (02324) 77766
falls Büro nicht besetzt:  Tel. ( 02324) 900733

Schlüsseldienste
Klaus Jutte, Im Lichtenbruch 38b, 45527 Hattingen
Tel. (02324) 685842 od. 0160/96262096

Falls vorhanden empfehlen wir, die Rufnummern für den Schlüsseldienst im
Mobiltelefon abzuspeichern.

Sinnvoll halten wir auch den Aushang am „schwarzen Brett“ des Hauses.

Nachbarschaftskonflikte

Gibt es Unstimmigkeiten in Ihrer Hausgemeinschaft? Sprechen Sie uns an! Frau Schüler-Kentler unterstützt vermittelnd bei Nachbarschaftskonflikten. In einem gemeinsamen Gespräch kann nach Lösungswegen gesucht werden.

Haben Sie Ideen zur Wohnumfeldverbesserung? Möchten Sie in eigener Regie ein Nachbarschaftsfest organisieren? Gerne unterstützt Sie und hilft Ihnen Frau Schüler-Kentler dabei.
Wir möchten, dass Sie sich in Ihrer Wohnung wohlfühlen!

Mietschuldnerberatung

Jeder kann einmal unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Wir haben Verständnis dafür, dass es sicherlich unangenehm ist, seine Probleme anderen offen darzulegen.
Allerdings wäre es falsch, beim ersten Alarmsignal, einer Mahnung wegen rückständiger Miete, den Ernst der Lage zu unterschätzen und darauf zu hoffen, dass sich diese Situation durch Nichtstun von selbst erledigt. Ignorieren würde die Situation nur noch schwieriger machen und die aufgelaufenen Forderungen durch Verzugszinsen und Mahngebühren lediglich unnötig erhöhen.
Das Beste ist natürlich, den Rückstand unverzüglich durch Überweisung auszugleichen. Wenn aber die finanziellen Mittel momentan nicht ausreichen, sollten Sie unbedingt aktiv werden und sich an uns wenden, um nach einer Lösung zu suchen.

Stecken Sie nicht den Kopf in den Sand, sondern nehmen Sie Kontakt auf!