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„Bunte Vielfalt“ – Bilder Renate Horn

Renate Horn, Preisträgerin des Kitz Award of Excellence 2015 und 2016 für herausragende künstlerische Kreativität in der zeitgenössischen Kunst, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wuppertal.

 

Dort hat sie auch für das Lehramt Sek. I studiert und lange in Ihrem Beruf gearbeitet.

 

Die Kunst kam erst relativ spät in Ihr Leben, 2010, dann aber mit aller Macht.

Seit 2011 präsentiert sie erfolgreich ihre Bilder in Ausstellungen, bzw. vermarktet sie im In- und Ausland.

„Neugierig wie ein Kind…“beschreibt Renate Horn sich und ihren Malstil. Sie probiert aus, experimentiert, jedes Bild gerät auf diese Weise zur Entdeckungsreise. Renate Horn ist nicht auf einen Stil oder eine Technik einzugrenzen. Die Autodidaktin folgt ihrer Intuition und lässt ihre Kreativität ungehindert fließen. Zum Einsatz kommen verschiedenste Materialien, von Acrylfarben bis Rost.

Und die Bereitschaft, sich immer wieder neu überraschen zu lassen, offen zu sein, was da passiert auf Leinwand oder Papier.

 

Das Ergebnis ist „Bunte Vielfalt“. Sowohl was die Maltechniken angeht, auch die Wahl der Sujets betreffend. Ob abstrakt, in angedeuteter Gegenständlichkeit, oder figürlich. Was die Vielfalt eint: immer spiegeln die kraftvollen Bilder in meist warmen Tönen, das lebendige Seelenleben der Künstlerin wieder, ihre ureigenen positiven Emotionen.

Die Ausstellung kann vom 03. April – 30. Juni 2017 während der regulären Öffnungszeiten in den Räumen des Bauverein Sprockhövel, Eickersiepen 8a, 45549 Sprockhövel, besucht werden.

Im Wandel – Bilder von Ines Dickerhoff

Ausstellung vom 07.11.2016 bis 27.01.2017
Mo – Fr 8.00 Uhr – 12.30 Uhr
Mo, Di, Do 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Dickerhoff

Die Bochumer Künstlerin sagt über ihre Arbeiten:
Mein Thema ist die Natur und die ihr eigene Dynamik. Dabei gilt mein Interesse der Veränderlichkeit und Bewegtheit im Wechselspiel mit Licht einerseits und Struktur,  Beschaffenheit und Räumlichkeit andererseits. Die Art und Weise wie dies vom menschlichen Auge wahrgenommen wird kann technisch nicht analog abgebildet werden.
Ich möchte das damit verbundene Empfinden zeigen, indem ich mich in die verschiedenen Ebenen des Gesehenen hineinbegebe. Meine Bilder und Skizzen entstehen deshalb direkt vor der Natur und aus dem Gedächtnis.

Sperrmüll

Sperrmüll auf Dachböden und in Kellerräumen

Dachböden sowie allgemeine Kellerräume und -gänge sind keine Abstellplätze für Möbel oder gar Unrat.

Dachböden sowie allgemeine Kellerräume und -gänge sind keine Abstellplätze für Möbel oder gar Unrat. Diese Räume müssen frei bleiben, damit z.B. die regelmäßige Reinigung gewährleistet ist. Wer will schon das Sperrgut des Nachbarn hin- und herzuräumen. Viel bedeutender ist aber, dass dort abgestellte Gegenstände und Sperrgut die Brandgefahr erheblich erhöhen.
Das gilt natürlich auch für Mieter, die ausziehen und dann allerlei alten Krempel „vergessen“ haben. Dann ist anschließend der Ärger groß und es entstehen hohe Kosten für die Entsorgung.
Sogar Gerichte haben sich bereits mit dieser Thematik befasst. So gilt das Verhalten, sich zu Lasten der Allgemeinheit seines Sperrmülls zu entledigen bereits als „sozialtypisches Verhalten“. Verschiedene Gerichte sehen die Kosten der Sperrmüllabfuhr „als umlagefähig im Sinne der Ziffer 8 der Anlage 3 zu § 27  Abs. 1 der Zweiten Berechnungsverordnung“. D.h., sie können als Betriebskosten mit auf die Mieter umgelegt werden.

Feuchtigkeitsschäden – richtiges Lüften & Heizen

Feuchtigkeitsschäden – Richtiges Lüften & Heizen

Gesundes Raumklima garantiert trockene Wände – Schimmelpilz vermeiden

1. Auch im Herbst und Frühjahr sollten (bei Anwesenheit) folgende Temperaturen eingehalten werden: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20 Grad Celsius, im Bad 21 Grad Celsius, nachts im Schlafzimmer 14 Grad Celsius. Als Faustregel gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.

2. Die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz ausstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer, als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.

3. Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten.

4. Nicht vom Wohnzimmer das Schlafzimmer mitheizen. Das „Überschlagenlassen“ des nicht geheizten Schlafzimmers führt nur warme, das heißt feuchte Luft ins Schlafzimmer; diese schlägt dort in Feuchtigkeit nieder.

5. Richtiges Lüften bedeutet: Die Fenster kurzzeitig (5 Minuten reichen oft schon aus) ganz öffnen (Stoßlüften). Kippstellung ist wirkungslos und verschwendet Heizenergie.

6. Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen.

7. Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wie viel Wind weht.

8. Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reicht in der Regel 15 Minuten Stoßlüftung aus.

9. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden.

10. Einmal täglich lüften genügt nicht. Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Abends einen kompletten Luftwechsel inklusive Schlafzimmer vornehmen.

11. Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern nach draußen lüften.

12. Bei innenliegendem Bad ohne Fenster auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) lüften. Die anderen Türen geschlossen halten. Besonders nach dem Baden oder Duschen soll sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilen.

13. Große Mengen Wasserdampf (z.B. durch Kochen) möglichst sofort nach draußen ablüften. Auch hier durch Schließen der Zimmertüren verhindern, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt.

14. Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten.

15. Nach dem Bügeln lüften.

16. Auch bei Regenwetter lüften. Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trotzdem trockener als die warme Zimmerluft.

17. Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig.

18. Bei Abwesenheit über Tage ist natürlich auch das Lüften tagsüber nicht möglich, aber auch nicht nötig! Hier reicht es, morgens und abends richtig zu lüften.

19. Bei neuen, besonders dichten Isolierglasfenstern häufiger lüften als früher. Auch dann spart man im Vergleich zum alten Fenster Heizenergie.

20. Große Schränke sollten nicht zu dicht an kritische Wände angerückt werden. Aber: Zwei bis vier Zentimeter Abstand müssen reichen.

Luft vertreibt Wasserdampf

Gesundes Raumklima garantiert trockene Wände

Ausreichende Lüftung ist eine notwendige Voraussetzung für hygienisches Raumklima. Als Richtwert gilt ein Mindestfrischluftbedarf von 30 Kubikmetern pro Person und Stunde. Um dies zu gewährleisten, muss bei normal großen Zimmern die Raumluft alle ein bis zwei Stunden komplett ausgetauscht werden.
Dabei empfiehlt sich bei kalten Außentemperaturen die intensive Quer- und Stoßlüftung, um einen raschen Luftwechsel mit möglichst geringem Wärmeverlust zu erzielen.
Durch Lüften wird darüber hinaus ein Übermaß an Luftfeuchtigkeit abgeführt. Jeder Mensch stößt mit seiner Atemluft Wasserdampf aus. Durch Kochen, Baden, Duschen, Waschen und Zimmerpflanzen kommt ein vielfaches hinzu.
Wird nicht regelmäßig gelüftet, so kann es zu Feuchtigkeitsschäden an den Wänden kommen, da sich der Wasserdampf aufgrund der geringeren Oberflächentemperatur an den inneren Wandoberflächen niederschlägt. Bei den heutigen dichtschließenden Fenstern und Türen ist gerade in der kalten Jahreszeit ein gezieltes Lüften unerlässlich.
Die Luftfeuchtigkeit in einem warmen Raum wird durch Zufuhr kalter, trockener Außenluft gesenkt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Frischluft erwärmt wird. Das perfekte Zusammenspiel von ausreichendem Heizen und richtigem Lüften garantiert gesundes Raumklima und trockene Wände.

Die Wirkung der natürlichen Lüftung
Fensterstellung
Lüftungsart
Ungefähre Dauer einer Lüftung für einen Luftwechsel
luft1 Fenster und gegenüberliegendes Fenster/Tür ganz offen (Querlüftung) 2 bis 4 Minuten
luft2 Fenster ganz offen
(Stoßlüftung)
4 bis 10 Minuten
luft3 Fenster halb offen 8 bis 15 Minuten
luft4 Fenster gekippt (keine Rollladen) 30 bis 75 Minuten
luft5 Fenster gekippt
Rollladen zu
45 bis 120 Minuten
Ein Luftwechsel mit weitgehendem Austausch der verbrauchten Raumluft gegen frische Außenluft sollte vor allem bei kühlen Außentemperaturen möglichst schnell erfolgen. Quer- und Stoßlüftung sorgen für einen raschen Luftaustausch und helfen damit, Heizenergie zu sparen.

Schimmelpilz vermeiden

Schimmelpilz in der Wohnung ist gesundheitsschädlich, das beweisen neuste Forschungen. Dass Schimmelpilz nicht etwa vorwiegend in alten Häusern auftritt, sondern vor allem in hochgedämmten neuen Gebäuden, muss nicht verwundern: Luftfeuchtigkeit zusammen mit kühlen Temperaturen fördern die Schimmelpilz-Bildung. In gut gedämmten Häusern muss besonders auf Luftaustausch geachtet werden, und wo Möbel oder ähnliches die Wände verstellen, dass sie sich nicht erwärmen können, entsteht konsequenterweise Schimmelpilz.

Warme Luft steigt immer nach oben. Sie bestreicht die Innenwände und erwärmt sie – wo das möglich ist. Wird der Kreislauf von aufsteigender Warmluft und abfallender abgekühlter Luft unterbrochen, werden die Wände kühl und bleiben unbelüftet. Ideale Voraussetzung zur Bildung von Schimmelpilz.
Schauen Sie sich einmal an, wo Sie Ihre Möbel stehen haben: Große Schränke an der Wand, die Luft steigt vor dem Schrank auf statt hinter ihm – Schimmelpilzgefahr. Dichte Vorhänge vor den Fenstern, von der Decke bis zum Boden: Schimmelpilzgefahr! Große Bilder und Spiegel ohne Abstand direkt an der Wand: Schimmelpilzgefahr!
Wenn Sie bei der Bestandsaufnahme solche „Angriffsstellen“ für den Schimmelpilz gefunden haben, können Sie diese leicht beseitigen:
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  • Rücken Sie die Schränke 5 cm von der Wand ab. Sessel und Sofas sogar 10 cm.
  • Bei Einbauschränken müssen im Sockelbereich und oben Lüftungsschlitze eingeschnitten werden, auch an der Wandseite.
  • Wandverkleidungen müssen hinterlüftet sein – auch hier oben und unten mindestens 1 cm Lüftungsöffnungen schaffen.
  • Große Bilder müssen Abstandshalter haben.
  • Bettkästen brauchen eine Unterlüftung, sonst schimmeln auch die Matratzen. Nachträglich kann man seitliche Schlitze oder Luftlöcher anbringen.
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Sicherheitsschloss & Co

Sicherheitsschloss & Co

Die Rechtslage beim Anbringen

Der Mieter einer Wohnung hat keinen Rechtsanspruch darauf, dass z.B. die Haus- bzw. Wohnungstür eine bestimmte Dicke hat, die Schlösser einbruchsicher sind. Solche und andere Sicherheitsmaßnahmen sind nicht vorgeschrieben und der Vermieter muss grundsätzlich nur eine abschließbare Wohnung zur Verfügung stellen.

Installiert der Vermieter dennoch solche „Extras“ kann er die Kosten für mechanische Sicherheitseinrichtungen in der Regel als Wohnwertverbesserung und damit als Modernisierung an den Mieter weiterberechnen.

Will der Mieter sich solche Einrichtungen auf eigene Kosten installieren lassen, kann der Vermieter ihm diesen Wunsch im Hinblick auf eine „Veränderung der Mietsache“ verweigern. Handelt der Mieter ohne Einverständnis des Vermieters können beim Auszug dadurch Kosten entstehen, dass der alte Zustand wiederhergestellt werden muss.